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Presse - Pressemitteilung

Düsseldorf, 20. Juli 2010

Brüche, Brücken und Sprünge meistern

OrganisationsEntwicklung 3-2010: Themenschwerpunkt Unternehmenskultur

Quote oder Freiwilligkeit?. DER BETRIEB Standpunkte – mehr Frauenbeteiligung in den Aufsichtsräten

Nationale Kulturen sind selbst in international tätigen Unternehmen stärker verankert als viele glauben. Und das ist nicht unbedingt ein Nachteil, sondern trägt häufig zu den Stärken dieser Marken bei, so Professor Geert Hofstede, Autor des Weltbestsellers „Culture’s Consequences“ in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift OrganisationsEntwicklung.

Im Gespräch mit Dr. Claudia Harss erarbeitet der frühere Professor für Organisationsanthropologie und internationales Management sechs anschauliche „Brückenschläge“, wie Unternehmenskulturen erfolgreich aufgebaut und mit Leben erfüllt werden können. Sein Fazit: Unternehmenskultur erfordert Zeit und überzeugende Persönlichkeiten, die sie glaubhaft vorleben. Und: Unternehmen brauchen bei aller Internationalität immer auch eine nationale Identität: „Man muss etwas geerbt haben, eine Heimat haben und dann kann man nachher polyzentrisch sein.“

Konflikte als Chance nutzen

Nicht selten bringen neue Vorstandsvorsitzende gleich auch neue Vorstellungen von Unternehmenskultur mit, die sich allerdings oft als „imperialer Ausdruck der neuen Herrschaft“ entpuppe, so Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom im Interview mit der Zeitschrift OrganisationsEntwicklung. Vor allem Versuche, kulturelle Umbrüche im Hau-Ruck-Verfahren umzusetzen, sind nach Ansicht des Managers von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Eine gute Streitkultur trägt dagegen dazu bei Unternehmenskultur wertschöpfend zu verändern, so Sattelberger mit Blick auf die massiven Auseinandersetzungen über den Umbau der Deutschen Telekom: „Am Schluss einer Auseinandersetzung sagt man: Gut, beide Seiten haben Federn gelassen, ein Kompromiss ist dabei herausgekommen. Mir war wichtig, dass keine Seite gedemütigt wird. Dass solche Auseinandersetzungen, meist nach innen hinein, Gewinner und Verlierer kennen, die man nach außen hin nicht nennt, das ist klar. Steht am Ende jemand gedemütigt, mit zerkratztem Gesicht da, dann ist es nicht gut gelaufen.“

Weiterer Schwerpunkt im Heft, das am Freitag, 23. Juli 2010 erscheint, ist eine empirische Studie an 85 Unternehmen über Merkmale der Unternehmenskultur, die zu Innovations- und Unternehmenserfolg führen. Darüber hinaus finden sich folgende Themen in der neuen Ausgabe von OrganisationsEntwicklung:

  • Soziale Netzwerkanalyse: Wozu wendet man sie an und wie macht man das?
  • Führung als Katalysator von Veränderungsprozessen – durch Vertrauen zum Erfolg.
  • Puls- und Change-Befragungen zur Steuerung und Evaluation von Veränderungsprozessen.
  • Veränderungsprozesse am Beispiel des Profifußballs.
  • Besprechungsexemplare oder einzelne Artikel senden wir Ihnen gerne für Rezensionen zu.

Kontakt:

Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH

Zeitschrift OrganisationsEntwicklung
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OrganisationsEntwicklung (ZOE)
OrganisationsEntwicklung, die Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management – ZOE ist die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management aus dem Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt, in der Fallstudien und Erfahrungsberichte aus Projekten der Organisationsentwicklung und grundsätzliche Themen zur Entwicklung von Organisationen fachkundig und prägnant dargestellt werden.